Die Bezeichnung Fava muss wohl ein Ergebnisse der babylonischen Sprachdiaspora sein.
Während die Italiener unter Fava ein Bohnenpüree aus Ackerbohnen verstehen, ist die Basis für Fava (φάβα) in Griechenland die gelbe Spalterbse.
Gelbe Spalterbsen sind geschälte und halbierte Erbsen mit mild-nussigem Geschmack und cremiger Konsistenz. Sie zerkochen schnell und eignen sich perfekt für Pürees und Hummus-Varianten.
Enorm reich an pflanzlichem Eiweiß, Ballaststoffen und Mineralstoffen, dabei sehr köstlich.
Da sie geschält sind, kochen sie sehr schnell weich. Ein vorhergehendes Einweichen ist nicht nötig. Das räumt ihnen bei uns einen fixen Platz im Vorratskammerl ein.
Eignen sich übrigens auch perfekt als Basis für Tempeh.
Wir lieben sie besonders als Fava Pantremeni - sowie auch in Griechenland meist serviert:
Zutaten (4 Portionen)
250 g gelbe Spalterbsen
1 kleine Zwiebel (für die Fava)
2–3 weitere Zwiebeln (für das „Pantrema“, die Zwiebelbasis)
80–100 ml Olivenöl
1 Lorbeerblatt
Saft einer halben Zitrone
Salz
Kapern oder Kapernblätter
Zubereitung
Erbsen kochen
Spalterbsen waschen und mit ca. 750 ml Wasser, der kleinen Zwiebel und dem Lorbeerblatt aufkochen.
Bei mittlerer Hitze etwa 30–40 Minuten weich kochen, bis sie zerfallen.Pürieren
Lorbeerblatt entfernen. Die Masse mit etwas Olivenöl zu einem glatten Püree rühren oder pürieren.
Mit Salz und Zitronensaft abschmecken.Zwiebeln karamellisieren
Die restlichen Zwiebeln in feine Scheiben schneiden und in reichlich Olivenöl langsam 15–20 Minuten goldbraun und weich schmoren.„Pantremeni“ – verheiraten
Einen Teil der geschmorten Zwiebeln unter die Fava mischen.
Den Rest oben darauf geben.
Servieren
Fava auf einen Teller streichen, mit
Olivenöl
karamellisierten Zwiebeln
Kapern / Kräutern
Füllmenge: 1000g






















